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Projekt NEKOM: Übergabe des Bescheids

Übergabe des Bescheids für das Projekt NEKOM 

Das Projekt NEKOM entwickelt eine umsetzungsorientierte Methodik zum Auf- und Ausbau kommunaler Speicher- und Energieverteilungssysteme. 

NEKOM steht für Nachhaltige Speicher- und Energieverteilungssysteme in kleineren und mittleren Kommunen unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Akzeptanz der Energiewende. 

Die RWTH Aachen und die Universität Duisburg-Essen erarbeiten gemeinsam mit den Beispielkommunen Heinsberg und Roetgen techno-ökonomisch sinnvolle und gesellschaftlich akzeptierte Konzepte zur Nutzung von Überschussstrom. 

Am Freitag, den 20. Juni 2024 wurde in Aachen der zugehörige Förderbescheid den Projektbeteiligten vom zuständigen Fachreferat des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier übergeben. 

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung von Konzepten zur Nutzung von Überschussstrom, insbesondere in ländlichen Gebieten und kleineren Städten. Überschüssiger Strom aus Wind- und Sonnenenergie soll in Zukunft gespeichert werden, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. 

Im Fokus des Projekts steht die Entwicklung von umsetzungsorientierten Methoden zur Stärkung kommunaler Speicher- und Energieverteilungssysteme im Kontext der Energiewende. 

Die Ergebnisse sollen in Form eines Leitfadens aufbereitet werden, um sie auch auf andere Kommunen im Rheinischen Revier und darüber hinaus übertragbar zu machen. 

Durch die Förderung mit einer Million Euro und die Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfahlen sowie der Zukunftsagentur Rheinisches Revier wird das Projekt NEKOM als wegweisend für den Strukturwandel im Bereich der erneuerbaren Energien angesehen. 

Wir freuen uns Teil dieses Projektes zu sein und damit einen Beitrag für die Region in Richtung einer nachhaltigen Zukunft zu leisten. Durch die Identifikation von Überschussstrom und deren effiziente Nutzung wird die Grundlage für eine lokale, bezahlbare und saubere Energieversorgung geschaffen. 

 
 
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Achtung: Irreführende Schreiben von Messdienstleistern

Aktuell erhalten viele Haushalte im Netzgebiet der Alliander Netz Heinsberg Postwurfsendungen von DMG Deutsche Messwesen GmbH oder Metrify Smart Metering GmbH. Diese Briefe wirken oft amtlich. Sie drängen zu einem schnellen Zählerwechsel.

Wichtig zu wissen

  • Keine Verbindung: Alliander hat keine geschäftliche Beziehung zu diesen Firmen.
  • Reine Werbung: Es handelt sich um Werbeaktionen privater, wettbewerblicher Anbieter.
  • Kein Gesetz: Die Schreiben sind keine offiziellen behördlichen Aufforderungen.

Alliander ist Ihr Ansprechpartner
Als grundzuständiger Messstellenbetreiber (gMSB) sind wir für den Zählerbetrieb in Ihrem Netzgebiet verantwortlich. Unser Netzgebiet umfasst:

  • das Stadtgebiet Heinsberg

Offizielle Infos oder Terminhinweise zum Zählertausch kommen ausschließlich direkt durch die Alliander Netz Heinsberg. Wir nutzen niemals allgemeine Postwurfsendungen.

Wann ist ein Smart Meter Pflicht?
Der Einbau eines intelligenten Messsystems ist nur in diesen Fällen gesetzlich vorgeschrieben:

  • Hoher Verbrauch: Stromverbrauch über 6.000 kWh pro Jahr.
  • Steuerbare Technik: Wärmepumpen oder Wallboxen mit Inbetriebnahme ab 01.01.2024.
  • Erzeugungsanlagen: Erzeugungsanlagen ab 7 kW Leistung (z. B. PV-Anlagen).

Alle anderen Haushalte müssen aktuell nicht wechseln. Ein voreiliger, freiwilliger Umstieg kann teurer werden.

Transparente Preise ohne versteckte Kosten
Lassen Sie sich nicht von kostenlosen Angeboten oder Fristen unter Druck setzen. Die Preise sind gesetzlich geregelt:

  • Moderne Messeinrichtung: Maximal 25 Euro pro Jahr (brutto).
  • Intelligentes Messsystem: Preisobergrenzen je nach Verbrauch und Nutzung.

Beim regulären Zählertausch durch Alliander Netz Heinsberg entstehen für Sie keine zusätzlichen Installationskosten.

Unsere Empfehlung
Unterschreiben Sie keine Verträge unter Zeitdruck.

Wenden Sie sich bei Fragen direkt an unseren Kundenservice. Weitere Informationen zum Thema intelligente Messsysteme finden Sie ebenfalls auf der Website der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/Metering.